China: Hör auf, LGBT*-Geschichten auszulöschen.

Jede Liebesgeschichte verdient es, gesehen zu werden. Steh mit uns zusammen und fordere, dass chinesische Vertriebe aufhören, LGBT*-Leben zu zensieren.

Liebe sollte niemals umgeschrieben werden.

Als Zuschauer*innen in China den australischen Film Together sahen, waren viele schockiert: Ein gleichgeschlechtliches Paar war digital ausgelöscht worden – das Gesicht des Mannes wurde durch das einer Frau ersetzt, sodass daraus ein heterosexuelles Paar wurde.

Das ist mehr als Zensur. Es ist die bewusste Verzerrung und Auslöschung von LGBT*-Menschen. Es vermittelt LGBT*-Personen überall auf der Welt die Botschaft, dass ihre Geschichten, ihre Liebe einfach gelöscht werden können.

Der internationale Verleih des Films hat die unautorisierte Bearbeitung öffentlich verurteilt und gefordert, dass die veränderte Version aus den Kinos entfernt wird. Doch ohne zusätzlichen Druck könnten chinesische Filmverleihe weiterhin LGBT*-Leben auf der Leinwand umschreiben.

Film und Kunst geben LGBT*-Menschen Sichtbarkeit, Hoffnung und Würde. Diese Geschichten zu verändern, verbreitet Scham und Angst – und nimmt Millionen von Menschen die Möglichkeit, sich selbst in der Kunst wiederzufinden.

Mit deiner Unterschrift schließt du dich einem weltweiten Appell an: Fordere die chinesischen Filmverleihe auf, LGBT*-Inhalte nicht länger zu löschen und die künstlerische Integrität zu respektieren.

Gemeinsam können wir ein klares Zeichen setzen: Die Welt schaut hin – und Liebe in all ihren Formen lässt sich nicht zensieren.

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An den chinesischen Filmverleih Hishow:

Wir schreiben Ihnen, um unsere Empörung über die unautorisierte Veränderung des australischen Films Together auszudrücken. Die Entscheidung, ein schwules Paar digital durch ein heterosexuelles zu ersetzen, löscht LGBT*-Leben aus, verfälscht ein künstlerisches Werk und fördert schädliche Stigmatisierung.

Diese Form der Zensur ist nicht nur ein Verstoß gegen die künstlerische Integrität, sondern auch ein direkter Angriff auf die Würde von LGBT*-Personen überall. Indem Sie Liebesgeschichten umschreiben, um diskriminierenden Normen zu entsprechen, senden Sie eine gefährliche Botschaft: dass LGBT*-Menschen keine Anerkennung oder keinen Respekt verdienen.

Wir fordern Sie auf:

- den Vertrieb der veränderten Version von Together sofort einzustellen;
- die künstlerische Integrität zu respektieren und das Recht von LGBT*-Personen auf Repräsentation auf der Leinwand zu achten.


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