Russland hat eine "internationale LGBT*-Extremistenbewegung" erfunden - nur um die gesamte queere Community im Land zu kriminalisieren. Unterschreibe, um die russische LGBT*-Community zu unterstützen.
Update – Februar 2026: Die russischen Behörden verstärken ihren Vorgehen gegen die LGBT*-Zivilgesellschaft. Die Gerichte bewegen sich darauf zu, führende LGBT*-Organisationen – darunter das Russische LGBT*-Netzwerk und Coming Out – als "extremistisch" einzustufen, während internationale Menschenrechtsgruppen, einschließlich ILGA World, als "unerwünscht" deklariert wurden, was die Zusammenarbeit mit der Organisation zu einem Straftatbestand macht. Dein fortwährendes Engagement kann helfen, zu zeigen, dass Unterdrückung nicht unbemerkt bleibt, selbst wenn die Gerichte geschlossen sind und Transparenz verweigert wird.
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Update – 2024 und 2025: Die strafrechtliche Verfolgung von queeren Personen in Russland hat stark zugenommen. Menschen werden verhaftet, weil sie Veranstaltungen organisieren oder besuchen, Drag-Shows durchführen, LGBT*-freundliche Unternehmen führen, Beiträge online teilen oder sogar Regenbogensymbole tragen. Spenden zur Unterstützung von LGBT*-Initiativen können als "Finanzierung extremistischer Aktivitäten" gewertet und mit Haftstrafen von 3 bis 8 Jahren bestraft werden, unabhängig von der Höhe des Betrags. Bisher wurden mehr als 11 Strafverfahren gegen mindestens 19 Personen eingeleitet, zusätzlich zu Dutzenden von Verwaltungsverfahren wegen Symbolen, Social-Media-Beiträgen oder rückwirkend kriminalisierten Inhalten. Das Ergebnis ist ein Klima der Angst, in dem gewöhnliche Äußerungen, Gemeinschaftsräume, der Zugang zu Gesundheitsdiensten und sogar die persönliche Identität als Gründe für Bestrafung behandelt werden – was queere Menschen im ganzen Land zunehmend unsicher und ungeschützt durch das Gesetz hinterlässt.
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Update – 30. November 2023: Heute hat das Oberste Gericht Russlands die "internationale öffentliche LGBT*-Bewegung" als extremistisch eingestuft. Die verklausulierte Entscheidung des Gerichts lässt viele Details unklar, einschließlich der genauen Argumente, die vom Justizministerium vorgebracht wurden, und der spezifischen Personen oder Gruppen, die von diesem Urteil betroffen sein werden. Deine Unterstützung für russische LGBT* ist in diesen schwierigen Zeiten entscheidend.
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In einem weiteren beunruhigenden Schritt gegen die Menschenrechte hat das russische Justizministerium ein Verfahren eingeleitet, um die "internationale öffentliche LGBT*-Bewegung" als extremistisch zu erklären. Das bedeutet, dass sie alle LGBT*-Aktivitäten in Russland verbieten und sie als gefährlich einstufen wollen. Das ist eine beängstigende Situation, die sich noch verschlimmert hat, nachdem Russland bereits Regeln gegen das Informieren über LGBT* Leben in der Öffentlichkeit, im Internet oder in den Medien erlassen hat.
Mitten in der Invasion in der Ukraine, nur einen Tag nach dem beispiellosen Urteil von 7 Jahren Gefängnis für die friedliche Demonstrantin Aleksandra Skochilenko, machen regimetreue Propagandisten LGBT*-Menschen zu öffentlichen Feinden. Um das Vorgehen des Ministeriums zu unterstützen, zeigten mehrere staatliche Fernsehsender innerhalb eines Tages Beiträge, in denen sie die LGBT+-Gemeinschaft verleumdeten und sensible Informationen über queere Aktivisten verbreiteten. Die Regierung scheint darauf aus zu sein, an allen LGBT*-Menschen in Russland ein Exempel zu statuieren, um die Atmosphäre der Angst für den Rest der Öffentlichkeit zu vertiefen und Kritiker/innen des Regimes mundtot zu machen.
Die Auswirkungen dieser Klage sind sehr beunruhigend. Wenn sie erfolgreich ist, könnten LGBT*-Organisationen und Aktivist*innen in Russland als extremistisch eingestuft werden, was zu schweren Strafen bis hin zu Gefängnisstrafen führen kann. Das reicht bis zum Verbot, mit einer LGBT*-Initiative zusammenzuarbeiten, für sie ehrenamtlich tätig zu sein oder mit ihr in Verbindung zu stehen. Darüber hinaus können die Strafen für die Verbreitung von Informationen über LGBT*-Themen und das Zeigen von Symbolen, die mit der Queer-Community in Verbindung gebracht werden, wie z. B. die Regenbogenflagge, verschärft werden, was zu Verwaltungsaufzeichnungen und Geldstrafen und sogar zu einer strafrechtlichen Verfolgung derjenigen führen kann, die bereits mit solchen Symbolen in Verbindung gebracht werden.
Die Folgen dieses extremistischen Etiketts gehen über rechtliche Einschränkungen hinaus. Sie würde alle LGBT*-Aktivist*innen in Russland der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung aussetzen. Ein solcher Schritt diskriminiert nicht nur LGBT*-Personen, sondern richtet sich auch gegen Organisationen, die sich für ihre Rechte und ihr Wohlergehen einsetzen.
Die Dringlichkeit dieser Angelegenheit kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Oberste Gerichtshof Russlands wird sich am 30. November mit dem Antrag befassen. Ohne sofortige internationale Aufmerksamkeit und Maßnahmen werden die Rechte und die Sicherheit von LGBT*-Personen in Russland weiter gefährdet sein.
Deine Unterschrift ist entscheidend. Wenn du diese Petition unterschreibst, schließt du dich dem weltweiten Aufschrei gegen diesen ungerechten Antrag an. Du solidarisierst dich mit der LGBT*-Gemeinschaft in Russland und bekräftigst, dass die Menschenrechte nicht von der Regierung unterdrückt werden dürfen.
Diese Kampagne wird von der Sphere Foundation durchgeführt, durchgeführt, die sich dem Moskauer Gemeindezentrum für LGBT-Initiativen und Coming Out angeschlossen hat.