Bayerischer Aktionsplan LGBTIQ* für Gleichstellung
Kampagneninhalt
Update: November 2023 - Wir freuen uns, einen wichtigen Sieg dieser Kampagne verkünden zu können: Im August 2023 haben wir unsere Petition erfolgreich an die Bayerische Sozialministerin übergeben. Als direktes Ergebnis unserer Bemühungen wurde das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales im November 2023 beauftragt, einen Queeren Aktionsplan für Bayern zu entwickeln. Dieser Aktionsplan soll ein partizipatives Beteiligungsverfahren im Jahr 2024 durchlaufen, in 2025 detailliert ausgearbeitet und schließlich 2026 von der bayerischen Staatsregierung verabschiedet werden. Herzlichen Dank allen, die sich an dieser Petition beteiligt haben!
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Liste der Erstunterzeichnenden
Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit sind in der deutschen Rechtsordnung und Gesellschaft noch immer tief verankert. Gewalt und Hasskriminalität gegenüber Menschen, die diesen Normen nicht entsprechen, sind allgegenwärtig. LGBTIQ*-Personen werden verbal und physisch angegriffen - Diskriminierung und Gewalt gehört für viele zum Alltag.
Ein diskriminierungsfreies und selbstbestimmtes Leben zu führen, muss allen Menschen in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein! Jeder Mensch muss angstfrei leben können. Wir fordern von der Bayerischen Landesregierung einen Aktionsplan LGBTIQ*!
Alle anderen 15 Bundesländer in Deutschland haben bereits einen Aktionsplan verabschiedet, der über die Ministerien der Landesregierungen in die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft hineinwirkt und aktiv Vielfalt und Gleichstellung fördert.
Mit ihren Aktionsplänen für die Gleichstellung und gegen Diskriminierung von LGBTIQ* wollen die Landesregierungen Homophobie, Transfeindlichkeit und weiterer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenwirken. Neben der Förderung der Gleichstellung von LGBTIQ*-Personen müssen die Anliegen und die Gleichstellung von LGBTIQ* als Querschnittsaufgabe in allen fachpolitischen und gesellschaftlichen Bereichen verankert werden.
Die Interessensvertretungen von LGBTIQ*-Personen sind bei der Entwicklung des Bayerischen Aktionsplans aktiv mit einzubeziehen. In allen gesellschaftlichen Bereichen (siehe unten) müssen Projekte gefördert werden und bestehende Strukturen ausgebaut werden, die zum Bewusstsein beitragen und Akzeptanz fördern. Zentral dafür ist die Schaffung einer Stelle einer*s Landesbeauftragten für die Koordinierung und Umsetzung dieser Maßnahmen in alle Regierungsbereiche hinein. Sie dient als Schnittstelle zwischen der bayerischen LGBTIQ*-Community und den Ministerien.
Unterstütze auch Du unsere Petition für Wertschätzung und Gerechtigkeit!
Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf endlich zu handeln und die Grundlage für eine langfristige Strategie für die Gleichstellung von LGBTIQ* Personen zu schaffen. Gemeinsam gegen Diskriminierung!
Wirkungsbereiche des Bayerischen Aktionsplans LGBTIQ*
- Bildung, Forschung und Aufklärung
- Gesundheitsförderung und Pflege
- Selbstbestimmung und Selbsthilfe
- Familie, Ehe, Kinder, Jugend, Senior*innen
- Geflüchtete LGBTIQ* und Migration
- Gewaltprävention & Antidiskriminierung
- Schutz und Gleichstellung durch polizeiliche und justizielle Arbeit
- Arbeitswelt
- Weiterentwicklung von Strukturen und Abbau von Barrieren für trans* und inter*Menschen
- Integrative Teilhabe (Kultur, Sport, Freizeit etc.)
- Dialog fördern (u.a. mit Unternehmen, kulturellen Institutionen, Religionsgemeinschaften, Migrant/innenselbstorganisationen, Sportverbänden)
Weitere Wege, aktiv zu werden – schon heute!
Meta: Kein Platz für Hassrede!
Meta erlaubt weltweit schädliche Hassrede gegen LGBT*-Personen auf Plattformen wie Facebook und Instagram. Unterschreibe die Petition, um Meta aufzufordern, diese gefährlichen Richtlinienänderungen sofort rückgängig zu machen!
Abstammungsrecht: Kein Gesetz ohne uns !
Endlich soll die lange überfällige Reform des Abstammungsrechts kommen - aber beim Gesetzesentwurf werden Regenbogenfamilien wieder ignoriert! Das darf nicht passieren!
Sachsen: Rettet queere Integrations- und Beratungsstellen!
70 von 91 Integrationsprojekten in Sachsen sollen wegfallen – auch alle Angebote für queere Geflüchtete. Ein gefährlicher Kahlschlag, der Zusammenhalt, Sicherheit und Menschenrechte bedroht.