Japan muss LGBT* vor dem G7-Gipfel in Hiroshima gleichstelle
Kampagneninhalt
Update 13. April 2023: Die Initiator*innen der Petition überreichten 55.000 Unterschriften, darunter auch von vielen All Out-Mitgliedern, an eine parteiübergreifende Gruppe von Gesetzgeber*innen, die einen Gesetzentwurf zur Förderung von LGBT*-Themen unterstützen.
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Der oberste Berater des japanischen Premierministers, Masayoshi Arai, sagte am 3. Februar, dass "ich gleichgeschlechtliche Paare nicht einmal ansehen" und "nicht einmal neben ihnen wohnen möchte".
Damit reagierte er auf eine frühere Äußerung von Premierminister Kishida, der sich gegenüber der gleichgeschlechtlichen Ehe zurückhaltend äußerte, weil sich "die Gesellschaft verändern wird, wenn die gleichgeschlechtliche Ehe zugelassen wird".
Der G7-Gipfel in Hiroshima wird dieses Jahr in Japan stattfinden, und Japan ist das einzige G7-Land, das keine grundlegenden Gesetze zum Schutz von LGBTQ-Personen hat.
Zwar hat Premierminister Kishida Arai wegen seiner abfälligen Äußerungen entlassen, doch das reicht nicht aus. Wir fordern Premierminister Kishida auf, noch vor dem G7-Gipfel im Mai in Hiroshima Gesetze zum Schutz der Menschenrechte von LGBTQ+-Personen einzuführen.
Unter den G7-Ländern ist Japan derzeit das einzige Land ohne ein Antidiskriminierungsgesetz für LGBT*-Personen und ohne rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Paare. Der Anteil der Menschen, die einen Selbstmordversuch unternommen haben, ist bei schwulen und bisexuellen Menschen etwa sechsmal und bei Transgender-Menschen etwa zehnmal höher als in der Allgemeinbevölkerung, und die japanische Regierung hat sexuelle Minderheiten als "Hochrisikogruppe" für Selbstmord eingestuft. LGBT-Personen in Japan stehen in jeder Lebensphase vor Herausforderungen.
Wir sind der Meinung, dass ein Land, das die Menschenrechte sexueller Minderheiten nicht schützt, sondern deren Diskriminierung und Vorurteile durch hochrangige Beamte aktiv fördert, nicht qualifiziert ist, den Vorsitz des G7-Gipfels in Hiroshima zu übernehmen.
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kishida,
bitte leiten Sie jetzt Reformen für Japan ein, ohne sexuelle Minderheiten zu diskriminieren.
Wir fordern Premierminister Kishida auf, dringend Gesetze gegen die Diskriminierung von LGBT (Gesetze, die eine diskriminierende Behandlung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität verbieten), die gleichgeschlechtliche Ehe (Gleichstellung der Ehe) und die Abschaffung unmenschlicher Anforderungen, einschließlich Zwangssterilisationen, für die rechtliche Anerkennung des Geschlechts zu erlassen (Überarbeitung des derzeitigen Gesetzes über Sonderfälle bei der Behandlung des Geschlechtsstatus von Personen mit einer Geschlechtsidentitätsstörung oder Einführung eines neuen Gesetzes).
Wir fordern Japans Premierminister Fumio Kishida dringend auf, vor dem G7-Gipfel im Mai in Hiroshima, Japan,
- Antidiskriminierungsgesetze für LGBT* zu erlassen (Gesetze, die eine diskriminierende Behandlung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität verbieten),
- die gleichgeschlechtliche Ehe anzuerkennen und
- unmenschliche Anforderungen, einschließlich Zwangssterilisationen, für die rechtliche Anerkennung des Geschlechts abzuschaffen (Überarbeitung des derzeitigen Gesetzes über Sonderfälle bei der Behandlung des Geschlechtsstatus von Personen mit einer Geschlechtsidentitätsstörung oder Einführung eines neuen Gesetzes).
Weitere Wege, aktiv zu werden – schon heute!
Meta: Kein Platz für Hassrede!
Meta erlaubt weltweit schädliche Hassrede gegen LGBT*-Personen auf Plattformen wie Facebook und Instagram. Unterschreibe die Petition, um Meta aufzufordern, diese gefährlichen Richtlinienänderungen sofort rückgängig zu machen!
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Endlich soll die lange überfällige Reform des Abstammungsrechts kommen - aber beim Gesetzesentwurf werden Regenbogenfamilien wieder ignoriert! Das darf nicht passieren!
Sachsen: Rettet queere Integrations- und Beratungsstellen!
70 von 91 Integrationsprojekten in Sachsen sollen wegfallen – auch alle Angebote für queere Geflüchtete. Ein gefährlicher Kahlschlag, der Zusammenhalt, Sicherheit und Menschenrechte bedroht.