Wir werden angegriffen! Fordere jetzt Schutz für ukrainische LGBT*-Menschen vor Hassverbrechen!
Am 8. Dezember veranstaltete die NGO „KYIVPRIDE“, eine der bedeutendsten LGBT*-Organisationen in der Ukraine, eine friedliche und wohltätige Veranstaltung mit Vorträgen, Filmvorführungen und musikalischen Darbietungen, um LGBT*-Anliegen zu unterstützen. Dazu gehörte auch die Spendensammlung für die „Birds“-Stiftung und die NGO „LGBT Military for Equal Rights“. Doch radikale Gruppen, die für ihre hasserfüllten Ideologien bekannt sind, griffen die Veranstaltung gewaltsam an.
Rund 30 rechtsradikale Hooligans, die mit ultranationalistischen Gruppen wie „Prava Molod“ („Rechter Sektor“), „Ukrainian Blood Unity“ und „Bruderschaft von Dmytro Korchynskyi“ in Verbindung stehen, setzten Feuerwerkskörper und Rauchgranaten ein, um die Veranstaltung zu stören. Diese Gruppen sind berüchtigt für die Verbreitung von Homophobie und Extremismus und schaffen ein unsicheres Umfeld für LGBT*-Menschen in der Ukraine.
Besonders alarmierend ist, dass die Angreifer Nazi-Symbole neben ukrainischen Nationalemblemen verwendeten – ein schockierendes und illegales Zeichen des Hasses. Solche Handlungen gefährden nicht nur Leben, sondern werfen auch ein schlechtes Licht auf das Engagement der Ukraine für demokratische und europäische Werte.
Erschreckenderweise untersucht die ukrainische Polizei diesen Fall als Hooliganismus, nicht aber als Hassverbrechen!
Der gewaltsame Angriff auf die Veranstaltung von KYIVPRIDE ist nicht nur ein Angriff auf die LGBT*-Community, sondern auch eine Bedrohung für die demokratischen Werte der Ukraine. Er verdeutlicht die dringende Notwendigkeit stärkerer gesetzlicher Schutzmaßnahmen, da Hassverbrechen und Homophobie weiterhin die Menschenrechte und den sozialen Fortschritt untergraben.
Aber es gibt Hoffnung! Der Gesetzentwurf Nr. 5488 könnte ein entscheidender Schritt im Kampf gegen Diskriminierung und Hassverbrechen in der Ukraine sein. Durch die Verabschiedung dieses Gesetzes kann die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) ein klares Zeichen setzen, dass Gleichheit und Sicherheit fundamentale Rechte für alle Bürger*innen sind.
Zudem ist eine Untersuchung durch den Sicherheitsdienst der Ukraine erforderlich, um die Finanzierung, Aktivitäten und den illegalen Einsatz von Nazi-Symbolen durch die Angreifer aufzudecken. Nur so können weitere Hassverbrechen verhindert und Gerechtigkeit sichergestellt werden. Ohne solche Maßnahmen riskiert die Ukraine, auf ihrem Weg zu europäischer Integration und demokratischer Entwicklung zurückzufallen.
Deine Stimme zählt! Unterschreibe jetzt unsere Petition und fordere die Werchowna Rada auf, den Gesetzentwurf Nr. 5488 zu verabschieden, um stärkeren Schutz vor Hassverbrechen zu gewährleisten.
Fordere außerdem internationale Führungspersönlichkeiten auf, Druck auf die Ukraine auszuüben, damit sie die Menschenrechte wahrt und die LGBT*-Community schützt.
Diese Petition wurde in Zusammenarbeit mit der NGO “KYIVPRIDE”, NGO “SPHERE”, Ukrainian LGBTIQ+ Military und Veterans for Equal Rights NGO gestartet.