Queere Fahrgäste werden bei Uber angegriffen, im Stich gelassen und bedroht. Fordere jetzt echten Schutz.
Niemand sollte Angst um die eigene Sicherheit haben müssen, wenn man sich eine Fahrt nach Hause bestellt. Doch überall auf der Welt ist eine Fahrt im Uber für queere Menschen zu einem Moment geworden, in dem sie eine bittere Abwägung treffen müssen: Wie viel von mir selbst kann ich in diesem Auto zeigen, ohne mich in Gefahr zu bringen?
Aktuelle, gut dokumentierte Vorfälle zeigen, wie schwerwiegend diese Krise wirklich ist:
In Texas wurde ein Teenager mitten auf der Straße aus dem Auto geworfen – einfach nur, weil der Fahrer behauptete, er klinge "zu schwul".
In Südkalifornien wurde einem schwulen Paar die Mitfahrt verweigert. Der Fahrer verfolgte die beiden anschließend mit einem Baseballschläger.
Das ist kein reines US-Problem. Ähnliche Vorfälle mit transfeindlichen Beschimpfungen, körperlichen Angriffen und diskriminierenden Rauswürfen passieren täglich in Lateinamerika und Europa. Fahrerinnen und Fahrer lassen Fahrgäste regelmäßig in dunklen, fremden und unsicheren Gegenden stehen – und setzen sie damit schutzlos weiterer Gewalt aus.
Das Recht auf Bewegungsfreiheit und sicheres Reisen ist nicht verhandelbar. Global agierende Konzerne stehen in der Verantwortung, Diskriminierung zu verhindern und entschlossen zu handeln, wenn es zu Gewalt kommt.
Uber muss jetzt handeln. Wir fordern die globale Konzernleitung von Uber auf:
• Führt weltweit verpflichtende Schulungen für Fahrerinnen und Fahrer zu Antidiskriminierung und der Sicherheit von LGBT*-Personen ein.
• Entwickelt stärkere Notfall-Tools in der App, die speziell auf hassmotivierte Vorfälle ausgerichtet sind.
• Setzt eine konsequente Null-Toleranz-Politik durch – einschließlich des dauerhaften Ausschlusses von Fahrerinnen und Fahrern, die für hassmotiviertes Verhalten verantwortlich sind.
• Veröffentlicht transparente Daten zu Hassvorfällen und den daraufhin ergriffenen Maßnahmen des Unternehmens.
Niemand sollte um die eigene Sicherheit bangen müssen, bevor man eine Fahrt bucht.
Sicherheit ist kein Extra-Feature. Sie ist ein Recht.
Unterschreibe jetzt und fordere echten Schutz für queere Fahrgäste weltweit!
Update, 11. August 2026: Wir haben diese Petition überarbeitet. Auf Wunsch einer Person, deren Fall wir ursprünglich hier geschildert hatten, haben wir die Details dieses Falls entfernt, um das laufende Gerichtsverfahren zu schützen. Der Fokus der Petition liegt nun auf dem allgemeinen Muster hassmotivierter Vorfälle, von denen queere Fahrgäste betroffen sind. Unsere Forderungen an Uber bleiben unverändert, mit der Ausnahme, dass eine Forderung zu diesem spezifischen Einzelfall nun als allgemeiner Aufruf zur Zusammenarbeit mit den Behörden bei der Aufklärung hassmotivierter Vorfälle formuliert ist. Unterschriften, die vor diesem Datum gesammelt wurden, bezogen sich auf die vorherige Version.