Uganda: Gerechtigkeit für Wendy Faith und Diana Denise
Kampagneninhalt
Update: 15. Juli 2026 – Wendy Faith und Diana Denise sind endlich frei. Die Anklage gegen sie wurde fallen gelassen, da die Generalstaatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat. Vielen Dank an alle, die sich solidarisch mit Wendy Faith und Diana Denise gezeigt haben.
Update: 8. April 2026 – Wendy Faith und Diana Denise wurden gegen Kaution freigelassen, aber die Anklage gegen sie besteht weiterhin. Wir müssen uns weiter dafür einsetzen, dass alle Anklagepunkte fallengelassen werden.
Wendy Faith (22) und Diana Denise (21) aus Arua, einer Stadt im Nordwesten Ugandas, droht eine strafrechtliche Verfolgung.
Die beiden jungen Frauen wurden festgenommen, nachdem die Polizei ihr Zimmer gestürmt hatte. Lokalen Behörden zufolge wurden sie von Personen aus ihrem Umfeld angezeigt. Man wirft ihnen gleichgeschlechtliche Intimitäten vor – unter anderem sollen sie sich in der Öffentlichkeit geküsst haben.
Nach dem ugandischen "Anti-Homosexuality Act" droht Menschen, denen gleichgeschlechtliche Beziehungen vorgeworfen werden, lebenslange Haft.
Das bedeutet, dass zwei junge Frauen den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen könnten – nur weil sie einander ihre Zuneigung gezeigt haben.
Für Wendy Faith und Diana Denise sind die Folgen unmittelbar und schrecklich. Während ihrer Haft waren sie Stigmatisierung, Misshandlungen und Zwangsmaßnahmen ausgesetzt. Ihre Sicherheit und ihre Zukunft sind weiterhin bedroht.
Niemand sollte verhaftet, eingesperrt oder angegriffen werden, nur aufgrund dessen, wer man ist oder wie man Gefühle zeigt. Gesetze sollten die Würde und Sicherheit von Menschen schützen – und nicht dazu dienen, sie zu bestrafen.
Wendy Faith und Diana Denise brauchen jetzt dringend unsere Unterstützung.
Bitte unterschreibe die Petition und fordere die ugandischen Behörden auf, alle Anklagepunkte gegen sie fallenzulassen.
Wir sind zutiefst besorgt, dass Wendy Faith und Diane Denise in Arua weiterhin schwerwiegend angeklagt sind, obwohl sie gegen Kaution freigelassen wurden.
Den beiden jungen Frauen wurde eine Freilassung auf Kaution gewährt. Ihnen wird jedoch ein Verstoß gegen das Anti-Homosexualitäts-Gesetz vorgeworfen, weil sie gleichgeschlechtliche Intimität ausgelebt haben sollen. Darauf steht lebenslange Haft. Das Gerichtsverfahren gegen sie läuft weiter, was sie zusätzlichen existenziellen Risiken aussetzt.
Wir fordern die ugandischen Behörden auf, sicherzustellen, dass sowohl Wendy Faith als auch Diana Denise mit Würde behandelt werden – im vollen Einklang mit den rechtlichen Verpflichtungen Ugandas und internationalen Menschenrechtsstandards.
Insbesondere fordern wir Sie auf:
* Garantieren Sie ihre uneingeschränkte Freiheit ohne weitere Schikanen, Überwachung oder eine erneute Verhaftung.
* Gewährleisten Sie ihr volles verfassungsmäßiges Recht auf die Unschuldsvermutung während des gesamten Verfahrens.
* Prüfen Sie die Grundlage des Falls umgehend und lassen Sie alle Anklagepunkte fallen – insbesondere angesichts der Tatsache, dass es sich um gewaltfreie Vorwürfe handelt.
Niemand sollte Haft, Misshandlung oder lebensverändernde Strafen erleiden müssen – nur wegen persönlicher Beziehungen oder dem Ausdruck von Zuneigung.
Wir fordern Sie auf, in diesem Fall mit Fairness, Zurückhaltung und Respekt für die Würde und die Rechte aller Beteiligten zu handeln.
Weitere Wege, aktiv zu werden – schon heute!
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