In Arua, Uganda, wurden zwei junge Frauen festgenommen. Sie sollen sich in der Öffentlichkeit geküsst haben. Nach Ugandas grausamem Anti-Homosexualitäts-Gesetz droht ihnen im Falle einer Verurteilung lebenslange Haft.
Update: 8. April 2026 – Wendy Faith und Diana Denise wurden gegen Kaution freigelassen, aber die Anklage gegen sie besteht weiterhin. Wir müssen uns weiter dafür einsetzen, dass alle Anklagepunkte fallengelassen werden.
Wendy Faith (22) und Diana Denise (21) aus Arua, einer Stadt im Nordwesten Ugandas, droht eine strafrechtliche Verfolgung.
Die beiden jungen Frauen wurden festgenommen, nachdem die Polizei ihr Zimmer gestürmt hatte. Lokalen Behörden zufolge wurden sie von Personen aus ihrem Umfeld angezeigt. Man wirft ihnen gleichgeschlechtliche Intimitäten vor – unter anderem sollen sie sich in der Öffentlichkeit geküsst haben.
Nach dem ugandischen "Anti-Homosexuality Act" droht Menschen, denen gleichgeschlechtliche Beziehungen vorgeworfen werden, lebenslange Haft.
Das bedeutet, dass zwei junge Frauen den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen könnten – nur weil sie einander ihre Zuneigung gezeigt haben.
Für Wendy Faith und Diana Denise sind die Folgen unmittelbar und schrecklich. Während ihrer Haft waren sie Stigmatisierung, Misshandlungen und Zwangsmaßnahmen ausgesetzt. Ihre Sicherheit und ihre Zukunft sind weiterhin bedroht.
Niemand sollte verhaftet, eingesperrt oder angegriffen werden, nur aufgrund dessen, wer man ist oder wie man Gefühle zeigt. Gesetze sollten die Würde und Sicherheit von Menschen schützen – und nicht dazu dienen, sie zu bestrafen.
Wendy Faith und Diana Denise brauchen jetzt dringend unsere Unterstützung.
Bitte unterschreibe die Petition und fordere die ugandischen Behörden auf, alle Anklagepunkte gegen sie fallenzulassen.