Uganda: Freiheit für Wendy Faith und Diana Denise

Zwei junge Frauen wurden in Uganda festgenommen, nachdem sie sich angeblich in der Öffentlichkeit geküsst hatten. Nach dem drakonischen "Anti-Homosexualitäts-Gesetz" des Landes droht ihnen nun lebenslange Haft.

Wendy Faith (22) und Diana Denise (21) sitzen zurzeit in Arua, einer Stadt im Nordwesten Ugandas, hinter Gittern.

Die beiden jungen Frauen wurden festgenommen, nachdem die Polizei ihr gemietetes Zimmer gestürmt hatte. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurden sie von Mitgliedern ihrer Gemeinschaft angezeigt. Ihnen wird vorgeworfen, gleichgeschlechtliche Intimität ausgelebt zu haben – unter anderem sollen sie sich in der Öffentlichkeit geküsst haben.

Nach Ugandas Anti-Homosexualitäts-Gesetz droht Menschen, denen gleichgeschlechtliche Beziehungen vorgeworfen werden, lebenslange Haft.

Das bedeutet, dass zwei junge Frauen den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen könnten – nur weil sie sich Zuneigung gezeigt haben.

Für Wendy Faith und Diana Denise sind die Folgen unmittelbar und erschreckend. Die Inhaftierung setzt sie Stigmatisierung, Misshandlung und Zwangsmaßnahmen aus. Ihre Sicherheit und ihre Zukunft stehen auf dem Spiel.

Niemand sollte Verhaftung, Gefängnis oder Gewalt erleiden, nur wel man ist, wie man ist oder weil man Zuneigung zeigt. Gesetze sollten die Würde und Sicherheit von Menschen schützen – und sie nicht dafür bestrafen.

Jetzt brauchen Wendy Faith und Diana Denise dringend Unterstützung.

Bitte unterschreibe die Petition und fordere die ugandischen Behörden auf, ihre Inhaftierung zu überprüfen und ihre sofortige Freilassung sicherzustellen.

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An die ugandische Regierung und das Ministerium für Justiz und Verfassungsangelegenheiten:

Wir sind zutiefst besorgt über die Festnahme und Inhaftierung von Wendy Faith und Diana Denise in Arua.

Zwei junge Frauen befinden sich derzeit in Gewahrsam, nachdem ihnen gleichgeschlechtliche Intimität vorgeworfen wurde. Nach dem ugandischen Anti-Homosexualitäts-Gesetz droht ihnen lebenslange Haft.

Wir fordern die ugandischen Behörden eindringlich auf, sicherzustellen, dass sowohl Wendy Faith als auch Diana Denise mit Würde und in voller Übereinstimmung mit den rechtlichen Verpflichtungen Ugandas sowie den internationalen Menschenrechtsstandards behandelt werden.

Insbesondere fordern wir Sie auf:

- Ihre unmittelbare Sicherheit und den Schutz vor Misshandlungen während der Haft zu gewährleisten.

- Den sofortigen Zugang zu einem Rechtsbeistand und ein ordnungsgemäßes rechtsstaatliches Verfahren zu garantieren.

- Die Haftbedingungen umgehend zu überprüfen, die Verdächtigen keinen Konversionstherapien gegen ihren Willen auszusetzen und ihre sofortige Freilassung in Erwägung zu ziehen – insbesondere angesichts der Gewaltlosigkeit der Anschuldigungen.

Niemand sollte wegen persönlicher Beziehungen oder dem Ausdruck von Zuneigung mit Inhaftierung, Missbrauch oder lebensverändernden Strafen konfrontiert werden.

Wir appellieren an Sie, diesen Fall mit Fairness, Zurückhaltung und Respekt vor der Würde und den Rechten aller Beteiligten zu behandeln.


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