Polen: "Stop LGBT"-Gesetz verhindern!
Kampagneninhalt
Der Gesetzesentwurf mit dem Titel "Stop LGBT" zielt darauf ab, die "Förderung" gleichgeschlechtlicher Beziehungen zu verbieten und Prides zu verbieten.
Er wurde als Bürger*inneninitiative eingebracht, die dem Parlament vorgelegt werden kann, wenn sie von mindestens 100.000 Bürger*innen unterzeichnet wird. Aktivist*innen haben bestätigt, dass über 400 katholische Kirchen in ganz Polen mit einer Unterschriftensammlung unter ihren Mitgliedern geholfen haben. Die Organisation, die hinter dem Gesetzentwurf steht, ist die konservative "Stiftung Leben und Familie", die sich kürzlich erfolgreich für eine Einschränkung des Abtreibungsrechts eingesetzt hat.
Die Vorstellung des Gesetzentwurfs im Parlament geriet zu einer bösartigen Hassrede, als Krzysztof Kasprzak, einer der Initiatoren, die LGBT*-Gemeinschaft mit den Nazis verglich und ihr vorwarf, sie wolle "die natürliche Ordnung umstürzen und Terror einführen".
Es ist diese Art von hasserfüllter Rhetorik, die Homophobe in Polen benutzen, um die LGBT*-Gemeinschaft ins Visier zu nehmen und die berüchtigten "LGBT-freien Zonen" zu rechtfertigen.
Aber es gibt Hoffnung. Der Gesetzentwurf wurde zur weiteren Prüfung an den Innenausschuss überwiesen. Diese Kommission wird von Wiesław Szczepański geleitet, einem Mitglied von Lewica (Die Linke), einem fortschrittlichen Mitte-Links-Bündnis, das sich gegen die Angriffe auf LGBT*-Personen wendet.
Unterschreibe diese Petition und fordere Herrn Szczepański auf, dafür zu sorgen, dass der Gesetzentwurf nie wieder das Licht der Welt erblickt.
Sehr geehrter Herr Szczepański,
das "Stop LGBT"-Gesetz ist ein weiterer bösartiger Angriff auf die Rechte und das Leben der polnischen LGBT*-Community. Als Vorsitzender des Innenausschusses haben Sie die Macht, dieses Gesetz zu stoppen und sicherzustellen, dass es niemals in Kraft tritt. Bitte zeigen Sie sich solidarisch mit der polnischen LGBT*-Gemeinschaft und verhindern Sie dieses Gesetz.
Weitere Wege, aktiv zu werden – schon heute!
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Endlich soll die lange überfällige Reform des Abstammungsrechts kommen - aber beim Gesetzesentwurf werden Regenbogenfamilien wieder ignoriert! Das darf nicht passieren!
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70 von 91 Integrationsprojekten in Sachsen sollen wegfallen – auch alle Angebote für queere Geflüchtete. Ein gefährlicher Kahlschlag, der Zusammenhalt, Sicherheit und Menschenrechte bedroht.