Ich bestimme, wer ich bin!
Kampagneninhalt
Update 12.04.2024: Am 12. April 2024 beschloss der Deutsche Bundestag das Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG).
Das SBGG ersetzt nach mehr als 40 Jahren endlich das sogenannte Transsexuellengesetz (TSG). Auch der 2018 eingeführte §45 Personenstandsgesetz wird dadurch angepasst.
Damit haben trans*, inter* und nichtbinäre Personen ab dem 1. November 2024 die Möglichkeit haben, ihren Geschlechtseintrag und ihre Vornamen per Selbstauskunft gegenüber dem Standesamt zu ändern.
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Update 31. Mai 2023: Anfang Mai 2023 wurde ein Entwurf für ein Selbstbestimmungsgesetz vorgelegt. Queere Organisationen begrüßen, dass die Pläne für ein entsprechendes Gesetz damit nach langer Wartezeit endlich konkreter werden. Gleichzeitig wurde einzelne Aspekte des Entwurfs auch kritisiert. Mehr Information findest du in der Stellungnahme des BVT*.
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Das deutsche Transsexuellengesetz diskriminiert hunderttausende Menschen, die lediglich ihren Personenstand oder Vornamen ändern möchten:
- Trans* Personen müssen sich einem entwürdigenden Gerichtsverfahren und demütigenden Begutachtungen unterziehen.
- Für inter* Personen gilt eine andere Regelung. Sie müssen ein ärztliches Attest vorlegen und werden damit erneut pathologisiert.
- Für nicht-binäre Personen, die keine Inter*-Diagnose haben, gibt es überhaupt keine gesetzliche Möglichkeit für einen zutreffenden Geschlechtseintrag.
Das Transsexuellengesetz, das hört man schon am überholten Namen, trat 1981 in Kraft. Seitdem wurde es vom Verfassungsgericht immer wieder in Teilen als verfassungswidrig erklärt und entsprechend verändert.
Doch das Gesetz ist komplett veraltet. Und jedes Mal, wenn es reformiert werden sollte, wurden neue diskriminierende Entwürfe gemacht, ohne Betroffene vorher anzuhören.
Die Forderungen von trans*, inter* und nicht-binären Menschen müssen in ein neues Gesetz eingearbeitet und so schnell wie möglich beschlossen werden. Damit die Diskriminierung endlich aufhört!
Hilf mit und unterzeichne unsere Petition an Justizministerin Lambrecht und Innenminister Seehofer!
Diese Kampagne wird mit dem Bundesverband Trans* durchgeführt.
Das deutsche Transsexuellengesetz erlaubt trans* Personen keine selbstbestimmte Entscheidung über ihren Geschlechtseintrag. Wer den Personenstand oder Vornamen ändern möchte, setzt sich Zwangsoutings und einem demütigenden Verfahren aus. Damit muss endlich Schluss sein.
Wir fordern die umgehende Ausarbeitung eines Gesetzesentwurfs zur Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen auf Basis einer Selbsterklärung - für alle Menschen! Ohne Gerichtsverfahren, ohne Begutachtungen, ohne Atteste. Forderungen der Betroffenenverbände müssen von Anfang an berücksichtigt werden.
Weitere Wege, aktiv zu werden – schon heute!
Grundgesetz für Alle!
Das deutsche Grundgesetz wird dieses Jahr 75 Jahre alt, doch der Schutz von queeren Menschen ist noch immer nicht in ihm verankert. Das muss sich jetzt endlich ändern!
Gleiche Rechte für Regenbogenfamilien!
Regenbogeneltern und ihre Kinder werden in Deutschland noch immer diskriminiert. Es ist höchste Zeit für eine Reform des Abstammungsrechts.
Europäische Union: Handeln Sie gegen Ungarns Anti-LGBT*-Gese
Das ungarische Anti-LGBT*-Gesetz ist ein Angriff auf die Rechte von LGBT*-Menschen. Die EU muss schnell und entschlossen handeln.
Meta und X: Hört auf, türkische LGBT*-Gruppen zu sperren
Meta und X haben Kaos GL, SPoD und weitere türkische LGBT*-Menschenrechtsverteidiger*innen mundtot gemacht, sobald die Regierung es verlangte – ohne Widerstand oder Erklärung. Unterschreibe und fordere, dass sie die Accounts wiederherstellen.