Ich bestimme, wer ich bin!

Deutschland erlaubt nach wie vor keinen selbstbestimmten Geschlechtseintrag. Es ist an der Zeit, die Fremdbestimmung zu beenden! Wir fordern das Selbstbestimmungsrecht für trans*, inter* und nicht-binäre Personen.

Das deutsche Transsexuellengesetz diskriminiert hunderttausende Menschen, die lediglich ihren Personenstand oder Vornamen ändern möchten:

  • Trans* Personen müssen sich einem entwürdigenden  Gerichtsverfahren und demütigenden Begutachtungen unterziehen.
  • Für inter* Personen gilt eine andere Regelung. Sie müssen ein ärztliches Attest vorlegen und werden damit erneut pathologisiert.
  • Für nicht-binäre Personen, die keine Inter*-Diagnose haben, gibt es überhaupt keine gesetzliche Möglichkeit für einen zutreffenden Geschlechtseintrag.

Das Transsexuellengesetz, das hört man schon am überholten Namen, trat 1981 in Kraft. Seitdem wurde es vom Verfassungsgericht immer wieder in Teilen als verfassungswidrig erklärt und entsprechend verändert.

Doch das Gesetz ist komplett veraltet. Und jedes Mal, wenn es reformiert werden sollte, wurden neue diskriminierende Entwürfe gemacht, ohne Betroffene vorher anzuhören.

Die Forderungen von trans*, inter* und nicht-binären Menschen müssen in ein neues Gesetz eingearbeitet und so schnell wie möglich beschlossen werden. Damit die Diskriminierung endlich aufhört!

Hilf mit und unterzeichne unsere Petition an Justizministerin Lambrecht und Innenminister Seehofer!

Diese Kampagne wird mit dem Bundesverband Trans* durchgeführt.

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Sehr geehrte Bundesjustizministerin Lambrecht, sehr geehrter Bundesinnenminister Seehofer,

Das deutsche Transsexuellengesetz erlaubt trans* Personen keine selbstbestimmte Entscheidung über ihren Geschlechtseintrag. Wer den Personenstand oder Vornamen ändern möchte, setzt sich Zwangsoutings und einem demütigenden Verfahren aus. Damit muss endlich Schluss sein.

Wir fordern die umgehende Ausarbeitung eines Gesetzesentwurfs zur Änderung von Geschlechtseintrag und Vornamen auf Basis einer Selbsterklärung - für alle Menschen! Ohne Gerichtsverfahren, ohne Begutachtungen, ohne Atteste. Forderungen der Betroffenenverbände müssen von Anfang an berücksichtigt werden.


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