Schluss mit Homophobie, Trans*phobie und Mi­so­gy­nie in Italien

Frauen und LGBT* müssen vor Diskriminierung und Gewalt geschützt werden. Wir wollen nicht mehr warten, sondern jetzt ein effektives Gesetz!

In Italien sind Gewalt und Diskriminierung gegen LGBT*-Personen und Frauen eine traurige Realität.

Laut neuesten Erkenntnissen der Europäischen Agentur für Grundrechte halten 62% aller italienischen LGBT*-Personen in der Öffentlichkeit keine Hände mit ihrer*m Partner*in und 30% vermeiden bestimmte Orte, weil sie Angst vor Angriffen haben. 23% geben an, Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt zu haben, 32% wurden im letzten Jahr mindestens einmal belästigt und 8% wurden in den letzten fünf Jahren körperlich angegriffen. Nur eine*r von sechs Befragten meldete diese Vorfälle der Polizei.

Nach so vielen gescheiterten Versuchen, solche Missstände per Gesetz anzugehen, ist es höchste Zeit, dass Italien endlich etwas unternimmt, um die Diskriminierung und Gewalt aufgrund von Geschlecht, Geschlechteridentität und sexueller Orientierung zu bekämpfen.

Italien darf nicht länger warten. Das Parlament und die Regierung müssen schnell handeln und ein effektives Gesetz verabschieden.

LGBT*-Personen in Italien möchten endlich ohne Angst leben und lieben können.

Diese Kampagne wird in Zusammenarbeit mit Agedo, Ali d'aquila - persone cristiane LGBT, Arcigay, Arci, Cammini di Speranza, Differenza Lesbica Roma, Diversity, EDGE, Gay Center, Giosef Italy, I sentinelli di Milano, neg.zone, Polis Aperta, Progetto Giovani Cristiani LGBT, Ra.Ne, Rete Genitori Rainbow, Rete Studenti MediSalento Pride6000 SardineUAAR und UDU durchgeführt.

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An das italienische Parlament und den Premierminister

Das Parlament bespricht einen Gesetzesentwurf gegen Homophobie, Transphobie und Misogynie.

Für Italien ist es an der Zeit, dem Beispiel anderer europäischer Länder zu folgen. Dem Hass muss jetzt ein Ende gesetzt werden. Italien kann nicht weiterhin wegschauen. Italienische LGBT* haben lange genug auf ein effektives Gesetz gewartet, das Opfer von Diskriminierung und Gewalt mit konkreten Maßnahmen und angemessenen Ressourcen schützt.

Wir fordern Sie dazu auf, endlich ein gutes Gesetz zu verabschieden.


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