Verbannt "Konversionstherapien" aus der EU!

Die EU-Kommission hat die Verantwortung, gegen "Konversionstherapien" vorzugehen und die Mitgliedsstaaten zu einem Verbot aufzufordern.

Aktueller Stand 12. November 2020: Die Europäische Kommission hat ihre allererste LGBTIQ-Strategie veröffentlicht und sich dazu verpflichtet, den Austausch bewährter Verfahren zwischen den Mitgliedsstaaten zu fördern, um "Konversionstherapien" ein Ende zu setzen. Lass uns noch mehr Druck ausüben, damit diesem Versprechen so schnell wie möglich Taten folgen.

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Sogenannte "Konversionstherapien" zielen darauf ab, die sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und/oder den geschlechtlichen Ausdruck einer Person zu verändern.

Solche Praktiken werden als Folter eingestuft. Junge LGBT*-Menschen sind besonders gefährdet.

Studien zeigen, dass diese "Therapien" in über 69 Ländern auf der Welt durchgeführt werden, EU-Staaten mit eingeschlossen.

Das Europäische Parlament, die Vereinten Nationen und jede anerkannte Gesundheitsorganisation haben diese Praktiken bereits verurteilt. Die Wissenschaft ist sich einig: "Homoheiler" fügen Betroffenen schwere körperliche und seelische Schäden zu.

Momentan sind "Konversionstherapien" nur in Deutschland, Malta und in Teilen Spaniens verboten. Andere EU-Mitgliedsstaaten wie Frankreich planen diesem Beispiel zu folgen. Aber da mehrere EU-Mitgliedsstaaten ein solches Gesetz nicht in absehbarer Zukunft durchsetzen wollen, muss die EU-Kommission handeln.

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Vizepräsidentin d. EU-Kommiss. & EU-Kommiss. für Werte & Transparenz, Věra Jourová; EU-Kommiss. für Gleichstellung, Helena Dalli; EU-Kommiss. für Gesundheit & Lebensmittelsicherheit, Stella Kyriakides

Es ist allgemein bekannt, dass "Konversionstherapien" mit grausamen, unmenschlichen und demütigenden Foltermethoden gleichzusetzen sind.

In Bezug auf die Rolle der EU, die Gesundheit, Freiheit, Sicherheit und Gleichstellung ihrer Bevölkerung zu schützen, liegt es in der Verantwortung der Kommission, in dieser Angelegenheit zu handeln.

Wir fordern Sie dazu auf, einen Gesetzentwurf zu einem EU-weiten Verbot von jeglichen Formen der "Konversionstherapie" zu veranlassen oder Mitgliedsstaaten koordinierte Unterstützung zu bieten, damit diese rechtlich gegen gefährliche Praktiken vorgehen.


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