Gleiche Rechte für Regenbogenfamilien!

Regenbogeneltern und ihre Kinder werden in Deutschland noch immer diskriminiert. Es ist höchste Zeit für eine Reform des Abstammungsrechts.

Seit fast 20 Jahren gibt es in Deutschland die eingetragene Lebenspartnerschaft. Die "Ehe für alle" wurde vor über zwei Jahren eingeführt. 

Doch gleiche Rechte genießen Regenbogenfamilien noch immer nicht.

Anders als bei heterosexuellen Paaren wird bis heute bei Familien mit zwei Müttern nur eine der beiden Frauen bei der Geburt des gemeinsamen Kindes auch als Elternteil anerkannt. Die andere Frau muss das leibliche Kind ihrer Partnerin als Stiefkind adoptieren und dafür gegenüber den Ämtern ihre Eignung als Mutter nachweisen. Diese Überprüfung dauert Monate und ist für diese Familien entwürdigend, belastend und diskriminierend. 

Und durch eine für den 1. Juli 2020 geplante Reform der Stiefkindadoption wird das Verfahren für lesbische Paare noch weiter erschwert. Neben einer zusätzlichen Zwangsberatung drohen noch längere Wartezeiten bis der Adoptionsantrag überhaupt gestellt werden darf. Das heißt: Die Diskriminierung und Bevormundung wird sich sogar noch verschärfen! 

Deshalb fordern wir eine sofortige Reform des Abstammungsrechts. So dass mit der Geburt ihres Kindes beide Mütter gemeinsam in der Geburtsurkunde stehen können und Regenbogenfamilien in ihrer Vielfalt rechtlich anerkannt und abgesichert sind.

Unterschreibe unsere Petition und fordere die rechtliche Gleichstellung von Regenbogenfamilien.

Diese Kampagne wird mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) durchgeführt.

0Personen haben unterschrieben
Ziel: 50.000

An Bundesjustizministerin Lambrecht

Gleichgeschlechtliche Elternpaare in Deutschland haben gleiche Pflichten, aber nicht gleiche Rechte – das ist nicht fair!

Regenbogenfamilien verdienen es, in ihrer Vielfalt anerkannt zu werden und den gleichen Schutz, Rechte und Sicherheit wie andere Familien zu erhalten.

Wir fordern eine sofortige Reform des Abstammungsrechts. Damit gleichgeschlechtliche Eltern von Geburt ihres Kindes an gemeinsam in der Geburtsurkunde stehen können und Regenbogenfamilien in ihrer Vielfalt rechtlich anerkannt und abgesichert sind.


0Personen haben unterschrieben
Ziel: 50.000